Serie in der FCG Linz: Türen zur Freiheit

Serie in der FCG Linz: Türen zur Freiheit

Egal ob Anfänger oder schon lang im Glauben verankert, mit der neuen Predigtreihe „Türen zur Freiheit“ möchte ich dich ermutigen ein paar wichtige „Türen“ für dein Leben aufzustoßen.

Das Ziel ist „Weg von geistlicher Oberflächlichkeit – hin zu einem tiefen Glauben“!

Richard Foster beschreibt in seinem vergriffenen Klassiker „Nachfolge feiern“ wie uns geistliche Übungen im Alltag reifen lassen damit wir wahre Freiheit erleben. Dabei lernst du das 1mal1 des Glaubens, auf das du immer wieder zurückgreifen kannst.

Der Glaube ist für Wachstum angelegt. Er reift durch meditieren, beten, studieren und fasten. Klingt herausfordernd – ist es auch! Aber wenn wir hörbereit und aufmerksam auf den Heiligen Geist sind werden wir Gott mehr erleben, mehr spüren und mehr verstehen. Genau das ist auch im neuen Jahr unsere Ausrichtung.

Sei dabei und lerne Gott neu in deinem Alltag zu begegnen. 

DU BIST EIN GOTT, DER MICH SIEHT

DU BIST EIN GOTT, DER MICH SIEHT

Ich wünsche euch mit der Jahreslosung einen gesegneten Start ins Jahr 2023! 

DU BIST EIN GOTT, DER MICH SIEHT

Genesis 16,13

Ein toller Vers, ein schöner Gedanke! Es wird noch aufschlußreicher wenn wir mitbekommen wer das gesagt hat. Man könnte sagen es ist ein „Erkennen Gottes“ von jemandem der nicht damit rechnet in den Plan Gottes miteinbezogen zu werden. Es schrieb jemand der unterdrückt und unschuldig in eine schwierige Position geraten war. Eine Frau auf der Flucht. Eine Dienerin weit weg von ihrer Herrin. Schwanger, aber nicht von ihrem Mann. 

Szenenwechsel – Abram und Sarah finden sich im hohen Alter in einer verzwickten Lage wieder. Über ihrem Leben steht eine großartige Verheißung. Doch ihr Glaube schwand von Tag zu Tag. Ihr angehäufter Reichtum brachte keinen Trost. Beide litten unter der Kinderlosigkeit. Doch schon im alten Orient gab es die Möglichkeit der Leihmutterschaft. Eine Magd konnte ein Kind von ihrem Herrn „empfangen“. Wird das Kind dann am Schoß ihrer Herrin geboren wird es als vollberechtigtes Glied der Familie anerkannt. Sarah wollte Gott nachhelfen, Abram war einverstanden und die ägyptische Magd wurde schwanger. Ende gut – alles gut? Weit gefehlt! Die Beziehung zwischen den beiden Frauen eskaliert. Am tiefsten Punkt ihres Lebens floh Hagar in die Wüste. Ja – Hagar, deren Namen „Flüchtling“ bedeutet, war die Inspiration für unsere heurige Jahreslosung. Denn Hagar hatte eine Begegnung mit einen Boten Gottes. Er fragt sie wertschätzend: „Von wo kommst du und wohin willst du? Dies ist übrigens auch eine gute Lebensfrage am Anfang eines Jahres. Hagar begegnet Gott in dieser Situation. Sie erkennt ihn als jemand der sie sieht! „Du bist ein Gott der mich sieht“! Sie bekennt ehrlich, das sie von ihrer Herrin geflohen sei und der Bote Gottes tröstet sie, -“denn der Herr hat ihr Elend gehört“ 

            Bei aller Problematik die sich durch den Ungehorsam von Abram & Sarah ergab, lernen wir doch von der Liebe Gottes. Er ist wahrhaftig ein Gott der uns sieht! Ob eine Magd in der Wüste, oder eine Chefin oder Chef im Büro? Vielleicht startest du ins neue Jahr mit vielen Fragezeichen, vielleicht ist so einiges in deinem Leben nicht nach Wunsch verlaufen. Eins darfst du aber Wissen: „Unser Gott ist ein Gott der dich sieht“. Er ist ein Gott der Entrechteten und Entmachteten. Er ist ein Gott der uns alle auch im neuen Jahr sieht!

                                                                                   Euer Martin 


PS DYNAMIS – Im Herbst geht es los mit einer „Gemeindebibelschule“ – genauer gesagt werden wir ein Standort von der FCG Bibelschule NEU – Falls Du interessiert bist, gibt es am 20. Jänner um 18:00 Uhr ein Kickoff Event in der FCG Linz, Reuchlinstr. 32 – bitte aber vorab um Anmeldung bei office@dynamis-college.at

PSS – Herzlich WILLKOMMEN am SO 8.1 – zum Allianzgebetsabend um19:30! Es ist ein Segen das neue Jahr mit Geschwistern aus anderen Gemeinden zu beginnen. Das Generalthema für die ganze Woche heißt JOY – damit meine Freude sie ganz erfüllt! Siehe Folder!

Der Advent verändert alles!

Der Advent verändert alles!

Was viele Menschen gedankenlos als „Weihnachten“ feiern, nämlich das Kommen Jesu als Baby in Bethlehem, hat so vieles nachhaltig verändert. Gott selbst kam als Licht in diese Welt. Er hat durch sein Leben, sein Vorbild, seinen Tod und Auferstehung unsere Rettung ermöglicht.

Die Menschwerdung Gottes ebnete den Weg zum himmlischen Vater – welch große Hoffnung. Viele vergessen aber, das grundsätzliche Werte, die wir als moderne Europäer für selbstverständlich erachten, mit der Ankunft (Advent) Jesu ihren Anfang hatten.

Es ist nur richtig das wir 2022 nach Christus schreiben, weil niemand anderer so einen großen Einfluß auf unsere Kultur hatte wie der Sohn Gottes. Bildung, Medizin, Wissenschaft, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit wurden maßgeblich von Jesus und seinen Nachfolgern beeinflusst.

Nächstenliebe, Barmherzigkeit, die Stellung der Frau oder allgemein die Würde des Menschen, waren zur damaligen Zeit sehr unterbelichtet. Da erschien Jesus und mit ihm der heilige Geist. Ihr Auftrag galt uns, der ganzen Welt aber besonders den Armen, Gefangenen, den Blinden und Unterdrückten.

In Sacharja 9,9 steht: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.“ Ist es nicht ein großer Trost das unser König ein gerechter Helfer ist? Leider schaut es in unserer Welt oft gar nicht so aus. Die Mächtigen unterdrücken die Unterdrückten, die Reichen nehmen die Armen aus usw.!

Doch das Kommen Jesu macht einen Unterschied und verändert alles. Ich wünsche uns eine nachhaltige Veränderung um Jesus ähnlicher zu werden. Ich wünsche mir im Advent und darüber hinaus das auch auf uns der Heilige Geist ruht mit dem Auftrag „…den Armen gute Botschaft zu bringen, den Gefangenen zu verkünden, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen werden, den Unterdrückten die Freiheit zu bringen, und ein Jahr der Gnade des Herrn auszurufen.“ (Lukas 4,18-19)

Gesegnete Adventszeit 

Euer Martin

Beten wir zu viel?

Beten wir zu viel?

Betest du wenn du nicht mehr weiter weißt, oder betest du weil ein spirituelles Leben ohne Gebet gar nicht möglich ist?

Darf ich was von meinem Herzen loslassen: Wir beten zu wenig! Dabei bin ich nicht der große „Jammerer“ warum diverse Gebetstreffen so ausgedünnt sind. Ich frag mich eher wie man auf solche Treffen verzichten kann? Natürlich beginnt das Gebetsleben auf persönlicher Ebene, aber es kann nicht sein das es dort beginnt wenn wir mit unserem Latein am Ende sind.

Henri Nouwen hat gesagt:“Beten ist der Weg, auf dem der lebenspendende Geist Gottes in alle Winkel meines Seins eindringen kann“. Wie stark ist dein Sein mit Leben durchdrungen? Das Leben der Fülle hat mit unserem Gebetsleben zu tun. Menschen die Gebet als Schwäche betrachten glauben höchstens an einen schwachen Gott. Glaubst du an einen Gott der allmächtig, allgegenwärtig und allwissend ist, wäre es ziemlich dumm nicht regelmäßig mit ihm zu reden und ihm zuzuhören!

Ich hoffe du bekommst während unserer Predigtserie mehr Hunger dich Gott im Gebet hinzugeben, weil du beginnst zu begreifen das ER größer ist als deine Vorstellung über IHN. Du kannst ihn nicht „berechnen“ du kannst dich nur auf ein Abenteuer mit ihm einlassen. Du kannst ihm auch keine Vorschriften machen aber du wirst beim Gebet erkennen das Seine Liebe keine Grenzen hat. Jesus drückt es so aus – „Ohne mich könnt ihr nichts tun, bleibt in mir, und in wem ich bleibe der bringt viel Frucht“. Beten ist Nähe zu Jesus, Offenheit für den Heiligen Geist und die Bereitschaft unseren Vater im Himmel zu preisen für wer er is. Beten ist viel mehr als die Überwindung unserer eigenen Grenzen. Beten gehört zum Christsein wie das Amen zum Gebet, das hat schon unsere „Hope“ (Beagle) verstanden!

Euer Martin

Hin zu den Menschen

Hin zu den Menschen

Hin zu den Menschen – weil es Gottes Auftrag und persönliches Anliegen ist.
Hat Gott überhaupt Anliegen? Kann man Gott besser kennenlernen oder gar verstehen?

Im Oktober starten wir eine Predigtserie mit dem Titel: „Gott stellt sich vor“! Diese Serie könnte sehr lange dauern, aber wir versuchten in der Planung gemeinsam mit dem Kindergottesdienst (!) uns auf wesentliche Merkmale zu konzentrieren. Ich freu mich das wir uns hier abstimmen und das wir vielleicht am Mittagstisch erleben wie Kinder und Eltern sich gemeinsam einem großen Thema nähern. Gott stellt sich in seinem Wort vor. Darum lese und studiere deine Bibel(n), und lerne Gott besser kennen. Komm zu den Gottesdiensten und lasst uns gemeinsam Ihm begegnen.

„Hin zu den Menschen“ war ja auch das Thema des Gemeindetages 2022 in der Tabaktrafik. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch eine Berührung mit Jesus braucht, die ihn zur persönlichen Nachfolge bringt. Du und ich sind Menschen die einen Unterschied im Leben eines anderen machen können. Am leichtesten ist das, wenn wir uns selbst immer wieder neu von Gottes Liebe und dem Heiligen Geist erfüllen lassen.

Das liest sich jetzt sehr fromm, aber Erlebnisse mit Gott macht man dann, wenn man zuvor auch seine Nähe und Gegenwart sucht und dann „loslebt“. Darum bin ich sehr dankbar für unser neues „MORGENTAU“ – Gebet (Danke Daniel! – du machst einen tollen Morgenlobpreis). Ich wünsche mir hier das wir in die Verlängerung gehen, ihr auch? Dankbar bin ich auch für unsere neuen Alphakurse die wir nach dem gemeinsamen Alphafest gestartet haben. Gott wirkt, es zieht ihn immer noch aus Liebe „hin zu dir und mir“. Danke Jesus! 

Euer Martin